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ich würde gerne meinen 25qm Teich mit EM sanieren und evtl. auch im Garten- und Weinbau einsetzen. Könnten Sie mir einige Tipps für den Anfang geben. Vielleicht haben Sie auch Fachliteratur-Vorschläge. Für Ihre Bemühungen vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Angefragt und beantwortet von Guest am 22.01.2009 20:54 (516 gelesen)

Antwort

Hauptproblem bei kleinen Teichen ist der organische Eintrag (z.B. Blätter). Dieser ist häufig so groß, dass das Material nicht vererden kann und dadurch beginnt das Sediment zu faulen. Durch den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen kann der Faulschlamm wieder in gesunden Boden umwandelt werden. Bei der Behandlung von Teichsediment empfiehlt es sich, das Gewässer mit sogenannten Teichdangos zu behandeln (Link klicken und den unteren Abschnitt der geöffneten Seite lesen). Hierfür geben Sie im Frühjahr ca. 1 Teichdango auf einen m² . Sollte das nicht ausreichen, können Sie diese Aktion nach 6 bis 8 Wochen wiederholen. Wichtig ist, um langfristig einen gesunden Teich zu haben, dass der organische Eintrag vom Teich verstoffwechselt werden kann. Zwei Maßnahmen sind hierbei entscheidend: - die richtige Bepflanzung (Pflanzen verstoffwechseln das organische Material, siehe naturagart ) - oragnischen Eintrag minimieren, das heißt vor allem, von Anfang Oktober bis Mitte November ein Netz über den Teich zu spannen, auch hier kann ich Ihnen empfehlen, sich bei Naturagart kundig zu machen Als Literatur für Teiche allgemein empfehle ich Ihnen den Naturagart Katalog (kostenlos) und für den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen in Gewässern das Buch: EM Lösungen kompakt - Teiche, Schwimmteiche, Koiteiche, Pools, von Ernst Hammes - für den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen im Garten empfehle ich Ihnen: EM Lösungen Haus und Garten, ebenfalls von Ernst Hammes



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Zufällige Frage!
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Macht es im Winter überhaupt Sinn, EM im Außenbereich zu verwenden? Stimmt es, das die Bakterien erst ab 15° C "arbeiten"? Denn dann macht es ja keinen Sinn, EM im Pferdestall auf die Matratzeneinstreu oder bei den Pferden bei Strahlfäule zu verwenden, solange es nicht um die 15° C hat.

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